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BaFin-konforme Risikohinweis-Vorlage für CFD-Landingpages

16. September 2026
BaFin-konforme Risikohinweis-Vorlage für CFD-Landingpages

Hier ist eine direkt nutzbare, BaFin-konforme Risikohinweis-Vorlage für Affiliate-Landingpages in Deutschland. Sie deckt die Pflichtpunkte der BaFin-Allgemeinverfügung ab: eine anbieterspezifische Verlustquote, eine optisch klar hervorgehobene Warnung und eine Formulierung in der Sprache Deiner Zielgruppe. Die vollständigen Textbausteine samt Kurzversionen für Ads findest Du weiter unten, direkt zum Kopieren.


Kurz gesagt:

  • Die anbieterspezifische Verlustquote muss auf einer rollierenden Zwölf-Monats-Basis ermittelt und mindestens vierteljährlich aktualisiert werden, um gesetzeskonform zu bleiben.
  • Der Risikohinweis sollte prominent sichtbar im Footer platziert sein, der beim Scrollen immer angezeigt wird und nicht durch Pop-ups oder Cookie-Banner verdeckt wird.
  • Bei verkürzten Warnungen in Anzeigen darf nur eine Version mit Verlinkung zur vollständigen Risikohinweisseite genutzt werden, für das Bildmaterial ist die vollständige Warnung direkt im Bild erforderlich.
  • Als Affiliate trägt man eine erhebliche Haftung bei Verstößen, weil unzureichende Hinweise zu Bußgeldern, Abstellungsverlangen und Reputationsverlust führen können.
  • Geprüfte Vorlagen und Unterstützung durch Plattformen wie Signal Partners helfen, die Compliance-Anforderungen zu erfüllen, ersetzen jedoch keine eigenständige, letzte Überprüfung vor der Veröffentlichung.

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Inhaltsverzeichnis

Was schreibt die BaFin bei CFD-Risikohinweisen vor?

Die Vorgaben stammen aus zwei Dokumenten: der Allgemeinverfügung vom 23. Juli 2019 und den dazugehörigen Leitlinien. Beide gelten nicht nur für Broker selbst, sondern für jede Mitteilung, die CFDs vermarktet, direkt oder indirekt. Eine Affiliate-Landingpage fällt eindeutig darunter.

Drei Pflichtinhalte tauchen in jeder korrekten Warnung auf. Erstens der Standardwarnsatz, der auf den Verlust des eingesetzten Kapitals hinweist. Zweitens die anbieterspezifische Verlustquote, also der Prozentsatz der Kleinanlegerkonten, die bei genau diesem Broker Geld verloren haben. Drittens eine Aufforderung, zu prüfen, ob man die Funktionsweise von CFDs versteht und sich das Risiko leisten kann. ESMA-Beispiele aus dem Renewal-Dokument zeigen Verlustquoten im Allgemeinenbereich zwischen etwa drei Viertel und nahezu neun Zehntel der Konten, je nach Anbieter und Zeitraum.

Die Leitlinien regeln außerdem das Layout, in den Anhängen A bis G. Zusammengefasst verlangen sie:

  • Sichtbarkeit ohne Scrollen oder Klicken an prominenter Stelle der Kommunikation

  • Deutsche Sprache, wenn sich die Seite an deutsche Kleinanleger richtet

  • Optische Abtrennung vom übrigen Fließtext, etwa durch Rahmen oder Kontrastfarbe

  • Eine Schriftgröße, die mindestens der des umgebenden Werbetexts entspricht

  • regelmäßige Aktualisierung der Verlustquote

Genau dieser letzte Punkt wird oft übersehen. Die Verlustquote ist keine feste Zahl, die man einmal einträgt und vergisst. Sie muss auf Basis der letzten zwölf Monate berechnet und vierteljährlich aktualisiert werden. Eine Landingpage mit einer Zahl von vor anderthalb Jahren verstößt gegen die Vorgabe, selbst wenn der Rest der Seite tadellos ist. ESMA bestätigt zudem, dass diese Anforderungen auch für Derivate gelten, die CFDs wirtschaftlich entsprechen, nicht nur für klassisch benannte CFD-Produkte.

Vollständige Vorlage für den Risikohinweis-Text

Der folgende Baustein entspricht dem Section-B-Format der Leitlinien und lässt sich direkt in eine Landingpage einsetzen. Ersetze die beiden Platzhalter, bevor Du live gehst.

Zwei Dinge sind bei diesem Text nicht verhandelbar:

  • Die Verlustquote muss vom jeweiligen Broker stammen, nicht von einem Branchendurchschnitt oder einer anderen Plattform.
  • Die Zahl muss auf einer rollierenden Zwölf-Monats-Berechnung basieren und mindestens vierteljährlich neu abgefragt werden.

Frage Deinen Broker-Partner aktiv nach der aktuellen Quote, warte nicht, bis sie Dir automatisch zugeht. Viele Broker veröffentlichen sie auf einer eigenen Regulierungsseite, aber nicht alle aktualisieren proaktiv Partnermaterial. Lege Dir einen Kalendereintrag pro Quartal an, an dem Du die Zahl prüfst und, falls nötig, austauschst.

Profi-Tipp: Speichere das Datum der letzten Aktualisierung als Kommentar im Quellcode Deiner Landingpage. So kannst Du bei einer Prüfung sofort belegen, wann und woher die Zahl stammt, ohne in alten E-Mails suchen zu müssen.

Vergiss dabei nicht die Kennzeichnungspflicht: Wenn die Seite eine Partnerschaft mit einem Broker bewirbt, muss das als Werbung oder Anzeige erkennbar sein, unabhängig vom Risikohinweis selbst.

Kurzversionen für Google Ads, Social Media und Banner

Zeichenbegrenzte Formate wie Google Ads oder Twitter erlauben keine vollständige Warnung. Die Leitlinien lassen dafür verkürzte Fassungen zu, aber nur unter bestimmten Bedingungen.

  1. Kurzvariante A (rund 90 Zeichen): „[VERLUSTQUOTE] % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel. Hohes Risiko.“
  2. Kurzvariante B (rund 60 Zeichen, für sehr enge Felder): „CFDs: [VERLUSTQUOTE] % der Privatkonten verlieren Geld.“
  3. Die verkürzte Version darf nur verwendet werden, wenn das Medium selbst eine harte Zeichengrenze setzt. Auf einer Landingpage ohne solche Beschränkung ist ausschließlich die vollständige Fassung zulässig.
  4. Jede Kurzform muss zur vollständigen Warnung verlinken, etwa zur Landingpage mit dem kompletten Text.

Für bildbasierte Anzeigen gilt eine strengere Regel: Eine reine Bildanzeige ohne begleitenden Fließtext muss die vollständige Section-B-Warnung direkt im Bild enthalten, nicht nur einen Verweis darauf. Das betrifft Banner, Story-Grafiken und Karussell-Slides gleichermaßen. Wer hier mit einer verkürzten Bildunterschrift spart, verstößt gegen die Vorgabe, selbst wenn der Link zur vollständigen Warnung technisch vorhanden ist.

So platzierst Du den Hinweis wirksam und rechtssicher

Ein rechtlich korrekter Text nützt wenig, wenn ihn niemand sieht. Die BaFin-Leitlinien verlangen Prominenz, keinen Fußnoten-Charakter, und das lässt sich technisch klar umsetzen.

Ein persistenter Footer, der beim Scrollen sichtbar bleibt, erfüllt die Anforderung zuverlässig, sofern er nicht von Cookie-Bannern oder Chat-Widgets überdeckt wird. Prüfe außerdem, ob mobile Ansichten den Hinweis genauso prominent zeigen wie die Desktop-Version, viele Templates schrumpfen den Footer-Text auf Mobilgeräten unbemerkt.

Für das Design gilt:

  • Kontrastfarbe oder Rahmen, die den Hinweis optisch vom übrigen Text abheben
  • Schriftgröße mindestens auf dem Niveau des werblichen Fließtexts, nicht kleiner
  • Keine Positionierung hinter Klapp-Menüs, Pop-ups oder Slidern, die der Nutzer erst öffnen muss

Die Reichweite dieser Pflicht endet nicht bei klassischen Webseiten. Eine öffentliche Anfrage bei der BaFin hat bestätigt, dass auch Trading-Apps und Desktop-Software unter die gleichen Anforderungen fallen. Wer also einen Telegram-Bot oder eine App als Funnel nutzt, braucht dort ebenfalls den vollständigen Hinweis.

Profi-Tipp: Baue eine automatisierte Testroutine in Deine QA-Prozesse ein, die bei jedem Deployment prüft, ob der Footer-Hinweis sichtbar und nicht überdeckt ist. Ein einziges CSS-Update kann ihn versehentlich hinter ein neues Widget schieben.

Automatisierte Prüfung der im Footer sichtbaren Hinweise

Wenn Deine Seite Tracking-Cookies für Affiliate-Links setzt, brauchst Du zusätzlich eine DSGVO-konforme Einwilligungslösung, unabhängig vom Risikohinweis selbst.

Welche Haftungsrisiken tragen Affiliates konkret?

Die BaFin-Leitlinien stellen klar, dass Partner nicht automatisch aus der Verantwortung fallen, weil sie selbst kein Finanzprodukt verkaufen. Verstöße werden dem Anbieter zugerechnet, wenn organisatorische Vorkehrungen fehlen, was in der Praxis auch Vertragsstrafen und Abstellungsverlangen gegen Affiliates nach sich ziehen kann. Fachjuristen weisen zudem darauf hin, dass Finanzwerbung strenger geprüft wird als gewöhnliche Werbung, irreführende Aussagen können zivil- und strafrechtliche Folgen haben.

Für die Praxis reicht eine schlanke Dokumentation:

  • Screenshot der Landingpage inklusive sichtbarem Risikohinweis, mit Datum
  • Versionskontrolle bei jeder Änderung des Textes oder der Verlustquote
  • Schriftlicher Nachweis, woher die aktuelle Quote stammt und wann sie geprüft wurde
  • Klare Kennzeichnung als Werbung, inklusive Offenlegung der Provisionsbeziehung

Diese vier Punkte lassen sich in einer einzigen Tabelle pro Kampagne pflegen, mehr braucht es für den Anfang nicht.

Signal Partners: Warum geprüfte Vorlagen für Affiliates sinnvoll sind

Die eigentliche Schwachstelle bei Risikohinweisen liegt selten im Text selbst, sondern in der Pflege: veraltete Verlustquoten, vergessene Updates nach einem Redesign, ein Footer, den ein neues Cookie-Banner plötzlich verdeckt. Wer viele Landingpages parallel betreibt, verliert hier schnell den Überblick. Es gibt Vorlagen, die bereits compliance-geprüft sind, zusammen mit Tracking-Infrastruktur und persönlichem Coaching. Das verkürzt die Zeit bis zur Live-Schaltung und senkt das Risiko, dass eine veraltete Quote unentdeckt online bleibt. Trotzdem gilt: Bestätige vor jeder Live-Schaltung selbst, dass Text, Zahl und Platzierung zur aktuellen Rechtslage passen.

Kurzangebot: Signal Partners Vorlagen & Support

Für Affiliate-Marketer, die regulierte CFD-Broker in Deutschland bewerben, ist Signal Partners die Plattform, die Compliance nicht dem Zufall überlässt. Statt jede Landingpage einzeln gegen die BaFin-Vorgaben zu prüfen, bekommst Du geprüfte Vorlagen, fertige Tracking-Links und Coaching, das speziell auf deutsche Regulierungsanforderungen zugeschnitten ist.

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Dazu kommt die praktische Seite des Geschäfts: schnelle Auszahlungen, ohne dass Du selbst Handelskenntnisse brauchst, um Kunden hochwertige Signale zu vermitteln. Gerade für Partner, die in Deutschland CPA-Deals mit regulierten Brokern aufbauen wollen, zählt dieser Compliance-Fokus mehr als ein paar zusätzliche Prozentpunkte Provision, wenn dafür im Ernstfall die Kampagne abgeschaltet wird. Schau Dir die Partnerbedingungen bei Signal Partners an und starte Dein Onboarding, um die geprüften Vorlagen direkt für Deine nächste Landingpage zu nutzen.

FAQ

Wie oft muss die Verlustquote aktualisiert werden?

Die anbieterspezifische Verlustquote basiert auf einer rollierenden Zwölf-Monats-Berechnung und sollte mindestens vierteljährlich neu abgefragt und ausgetauscht werden.

Ja, aber nur, wenn der Footer dauerhaft sichtbar bleibt und nicht durch Cookie-Banner, Pop-ups oder Menüs überdeckt wird, ein einmaliger Hinweis weit unten auf der Seite genügt nicht.

Darf ich in Google Ads eine gekürzte Warnung nutzen?

Ja, sofern das Werbeformat eine harte Zeichenbegrenzung hat und die Kurzversion zur vollständigen Warnung verlinkt, reine Bildanzeigen brauchen dagegen die vollständige Warnung direkt im Bild.

Hafte ich als Affiliate, wenn der Hinweis fehlt?

Ja, Verstöße können Bußgelder und Abstellungsverlangen nach sich ziehen, auch wenn Du selbst kein Finanzprodukt anbietest, sondern nur Traffic an den Broker weiterleitest.

Hilft Signal Partners bei der Compliance-Prüfung meiner Landingpages?

Signal Partners stellt bereits geprüfte Vorlagen und Infrastruktur bereit, ersetzt aber nicht die eigene Prüfung vor jeder Live-Schaltung, insbesondere bei der aktuellen Verlustquote.

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